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31.08.2018 10:31 Alter: 104 days

UEK Aurich-Norden: Noch Ausbildungsplätze zum Oktober zu vergeben


Praktische Ausbildung in der UEK: Catharina Koptein aus der Zentralen Notfallaufnahme in Aurich zeigt den Auszubildenden Wiebke Meyer (l.) und Celine Schule (r.) das Anlegen eines Verbandes. Der stellvertretende Leiter der Krankenpflegeschule Friedhelm Kamann ist in diesem Fall der Patient.

Vier Ausbildungsplätze zu Gesundheits- und Krankenpflegern sind noch frei – Junge UEK-Auszubildende werben für ihren Beruf – Gute Berufschancen nach der Ausbildung - UEK bietet in diesem Jahr 13 Examensschülerinnen und – schülern eine Arbeitsstelle an

 

 

 

 

 


„Wir haben für uns die absolut richtige Berufswahl getroffen“, sagen Wiebke Meyer und Celine Schulte voller Überzeugung. Seit Oktober vergangenen Jahres machen die beiden jungen Frauen die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin in der Ubbo-Emmius-Klinik Aurich-Norden. „Ich habe vorher ein Praktikum in einem Krankenhaus gemacht. Schon als Kind wollte ich Krankenschwester werden“, erzählt Celine Schulte. Heute weiß die 19-Jährige aus Jemgum: „Es ist wichtig, dass man ganz viel Einfühlungsvermögen für die Patienten und Ernsthaftigkeit für die Aufgabe mitbringt.“ Auch für Wiebke Meyer ist der respektvolle und geduldige Umgang mit den Patienten ein wichtiges Kriterium. „Jeder, der sich für eine Ausbildung im Krankenhaus entscheidet, sollte das mitbringen“, findet die 20-jährige, die ebenfalls vor Ausbildungsbeginn bereits in den Beruf im Rahmen eines Praktikums „hineingeschnuppert“ hat.
Damit machen die beiden anderen jungen Menschen Mut, sich für eine Ausbildung im Krankenhaus zu entscheiden. „Wir haben seit einigen Jahren sinkende Bewerberzahlen. Aktuell können wir noch vier unserer insgesamt 25 Ausbildungsplätze zum Oktober besetzen“, sagt Enno Janssen, Personalleiter der UEK.
Wiebke Meyer und Celine Schulte sind froh, dass sie sich vor einem Jahr zu dieser Ausbildung entschlossen machen. „Es macht sehr viel Spaß, ist sehr abwechslungsreich und wir werden nach und nach an die Aufgaben herangeführt“, so Wiebke Meyer. Dabei helfen sogenannte Praxisanleiter auf den Stationen, die eigens dafür ausgebildet wurden. Dieses System führe dazu, so die beiden jungen Frauen, dass die anfängliche Unsicherheit schnell verschwinde, weil man bei Fragen einen Ansprechpartner habe.
Die Auszubildenden zu Gesundheits- und Krankenpflegern in der UEK lernen die unterschiedlichen Fachbereiche wie Wochen- oder Kinderstation, chirurgische oder internistische Stationen kennen. Celine Schulte ist derzeit auf der Kinderstation eingesetzt, Wiebke Meyer in der Notfallambulanz. Die praktische Ausbildung erfolgt in den Krankenhäusern in Aurich und Norden. Der theoretische Teil wird in der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege in Norden vermittelt. Darüber hinaus werden Praktika in anderen Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen absolviert. Spannend ist für die jungen Leute im dritten Ausbildungsjahr auch das Projekt „Schüler übernehmen eine Station“.
Nach drei Jahren haben die Kranken- und Gesundheitspfleger einen breiten Einblick in den Klinikalltag erhalten. „So kann man super entscheiden, was einem am meisten Spaß macht. Die Chancen, anschließend einen Job zu bekommen, sind außerdem sehr gut“, sagen die beiden. In diesem Jahr hat die UEK 13 der 20 Auszubildenden, die derzeit ihre Prüfungen ablegen, die Übernahme angeboten. Einige haben sich aktiv anders orientiert. „Allen anderen, bei denen die Leistungen und Beurteilungen stimmten, konnten wir ein Übernahmeangebot überwiegend auch in den gewünschten Fachbereichen machen“, sagt Enno Janssen, Personalleiter der UEK. Diese geplanten Übernahmen tragen auch dazu bei, den aktuellen Engpass in der Anästhesie- und Intensivpflege zu beheben. Nach erfolgreicher Beendigung ihrer Ausbildung erfolgt dort eine entsprechende Weiterbildung und intensive Einarbeitung.
Weitere Informationen zur Ausbildung unter Beruf & Karriere auf der Homepage www.u-e-k.de.


 
   
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