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Multimodale Schmerztherapie

In der Station für Multimodale Schmerztherapie werden chronische und chronisch wiederkehrende Schmerzen des Stütz- und Bewegungsapparates behandelt. Viele Menschen ziehen sich aufgrund von Schmerzen zurück, fühlen sich hilflos und unverstanden oder entwickeln Depressionen. Oft gibt es keinen klaren Grund für die Symptomatik und vorherige Behandlungen sind gescheitert.

Hier setzt die Multimodale Schmerztherapie mit einem fachübergreifenden und ganzheitlichen Konzept an. Eine speziell ausgebildete Pflegefachkraft arbeitet gemeinsam mit Schmerz-, Physio-, Ergotherapeuten und Psychologen zusammen, um eine optimale Behandlung zu ermöglichen. Dadurch können Schmerzen häufig gelindert werden, um trotz oder wegen der Schmerzen ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Ziele der Behandlung

  • Linderung der Schmerzen und Akzeptanz der verbleibenden Schmerzen
  • Überwindung bzw. Vermeidung der Angst in Bezug auf bestimmte Schmerzen
  • Verbesserte Beweglichkeit und mehr Ausdauer und Belastbarkeit
  • Leben lernen mit verbleibenden Beeinträchtigungen
  • Steigerung der Lebensqualität
  • Motivation zum Erhalt der wiedererlangten Aktivitäten
  • Eventuelle Rückkehr ins Berufsleben

Voraussetzungen

  • Dauerhafte Rückenschmerzen oder Schmerzen des Bewegungsapparates
  • Kopfschmerzen
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Ausreichende körperliche Ausdauer und Belastbarkeit
  • Offenheit für psychische und physische Therapiemaßnamen
  • Bereitschaft zu Gruppen- und Therapiegesprächen
  • Vorangegangene ambulante oder stationäre Schmerztherapien

Der Patient wird von Anfang an in die Behandlung einbezogen und über die Entscheidungen des Teams informiert. Unrealistische Erwartungen werden so schnell erkannt und vermieden. Auch im Behandlungsteam selbst findet ein stetiger Austausch statt, sodass Therapiefortschritte aber auch Schwierigkeiten in der Behandlung schnell erkannt und Verfahren angepasst werden.

Die Therapie umfasst

  • 12 Tage stationären Aufenthalt
  • Physio- und Trainingstherapie
  • Ergo- und Arbeitstherapie
  • Psychotherapie (Einzel- Gruppen- und Partnergespräche)
  • Entspannungstechniken
  • Kunsttherapie
  • Angstabbau

Ein besonders wichtiger Baustein während der Therapie ist die psychotherapeutische Behandlung. Das Ziel ist es die Schmerzverarbeitung im Gehirn zu verstehen, da erst so die Schmerzbewältigung stattfinden kann. Die Verhaltensweisen, die den Schmerz verstärken oder aufrecht erhalten, werden analysiert, Ängste und Depressionen, die sich aufgrund der Schmerzen entwickelt haben, therapiert.

Darüber hinaus bietet die Physiotherapie eine Vielzahl von Angeboten, um Kraft, Ausdauer und Koordination zu trainieren. Hier wird ein individuell angepasstes Programm erstellt, das auch Entspannungsverfahren wie Massagen oder Wärmeanwendungen beinhaltet.

Die Ergotherapie unterstützt bei der Wiederherstellung, Verbesserung und Kompensation der Bewegungsabläufe, der Wahrnehmung und Konzentration. Ziel ist hier eine größtmögliche Selbstständigkeit im Alltag zu erreichen durch den Abbau krankhafter Bewegungsmuster.

In die ärztliche Kompetenz fallen unter anderem die Beurteilung und Kontrolle der Erkrankung, Befundinterpretation und Medikation. Durch Erstellung des Arztbriefes sorgen die Ärzte dafür, dass auch nach Beendigung der Therapie das Behandlungskonzept weiter fortgeführt wird.

Ansprechpartner und Terminvereinbarung

N. Matzeit
Algesiologische Fachassistenz
Telefon 04931 181-80000

Oberarzt F. Pabst
Schmerztherapeut

J.Grendel
Algesiologische Fachassistenz
Telefon 04941 94-4778

Oberärztin U. Duncan
Schmerztherapeutin

 
   
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